Allergien beim Pferd

Allergien bei Tieren sind in unserer heutigen Zeit ebenso stark verbreitet wie bei den Menschen. Alleine in der Bundesrepublik Deutschland haben wir einen Wert von ca. 30 % der Gesamtbevölkerung.

Bei Hunden und Katzen ist es leichter als bei Pferden, eine Allergiediagnose zu erstellen. Das liegt daran, dass Allergien beim Pferd verschiedene Symptome auslösen, denen auch anderen Krankheiten zu Grunde liegen können. Weiterlesen

Die Niereninsuffizienz bei Katzen, Hunden und Pferden

Die Niereninsuffizienz stellt sich entweder schleichend oder akut ein. Es handelt sich hierbei um eine Nierenschwäche bei den Tieren. Betroffen sind meist Katzen, Hunde aber auch Pferde. Es ist eine unheilbare Krankheit. Bei Katzen und Hunden wird sie meist zu spät erkannt, weil die Besitzer nicht mit den Symptomen vertraut sind. Schulmedizinisch kann die Krankheit nur durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert werden. Eine Behandlung ist dann meistens erfolglos, weil die Diagnose zu spät gestellt wurde. Für Besitzer von Katzen, Hunden und Pferden gibt es viele Anzeichen, die wahrgenommen werden können so dass rechtzeitig eine Behandlung durchgeführt werden kann. Eine Katze, ein Hund und ein Pferd kann jahrelang mit dieser chronischen Erkrankung leben. Weiterlesen

ERU (Mondblindheit) bei Pferden

Eines Tages rief eine Pferdebesitzerin wegen Ihres Wallaches an. Bei Ihrem Wallach wurde ERU – Mondblindheit festgestellt auf dem rechten Auge. Um dem so weit wie möglich vorzubeugen, bekam das Pferd schulmedizinische Schmerzmittel und Kortisontropfen sowie einen dichten Augenschutz.

Die ERU bei Pferden (auch „Mondblindheit“) genannt, ist eine equine rezidivierende Uveitis, auch als periodische Augenentzündung bezeichnet. Beteiligt ist die Iris, die Aderhaut des Auges speziell beim Pferd, der Glaskörper und die Linse. Ein einmal erkranktes Tier neigt zu Rückfällen, die meistens entweder periodisch oder willkürlich auftreten. Bei jedem Schub mindert sich die Sehkraft beim betroffenen Auge des Pferdes ständig, was bis zur Erblindung führen kann. Weiterlesen

Das Cauda-Equina-Syndrom bei Pferden und Hunden

Die Diagnose Cauda-Equina-Syndrom hat einige Symptome und Funktionsstörungen, die für Tierhalter erkennbar sind:

  • Harn- und Stuhlinkontinenz – dabei wird während des Krankheitsverlaufs der Nerv pudendus beschädigt.
  • Das Tier kotet ein und verliert unkontrolliert Harn, es wird unsauber.
  • Motorische Ausfälle im Bein- und Fußbereich – das Tier hebt den Fuß schwerer und langsamer, das Tier lahmt und bewegt sich anders, als ein gesundes Tier.
  • Es treten Rückenschmerzen auf, die bis über beide Unterschenkel ausstrahlen und somit den Bewegungsdrang einschränken. Sensible Störungen im Gesäßbereich – das Tier wird bestimmte Sitzhaltungen vermeiden.

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Tipps zur Ankaufsuntersuchung beim Pferd

Eine Ankaufsuntersuchung sollte in jedem Fall gemacht werden , auch wenn in seinen Passunterlagen auch jede kleinste Blesse sowie alle anderen Besonderheiten des Tieres enthalten sind.

Das Tier sollte zuerst in der ganz langsamen Gangart an der Longe geführt werden. Dann sollte das Tempo gesteigert werden. Es ist darauf zu achten, ob das Tier übermäßig schwitzt und ob es nach einem längeren Galopp noch immer die Füße gleichmäßig setzt. Es ist auch darauf zu achten, dass das Tier gleichmäßig auskalkuliert ohne andere Nebengeräusche. Weiterlesen

Arthrose – Ursache und Behandlung beim Pferd

Die Arthrose ist eine chronische Erkrankung der Gelenke. Sie kommt nicht nur bei Pferden vor, sondern auch bei Katzen und Hunden und anderen Vierbeinern. In der Humanmedizin wird sie öfters als degenerative Erkrankung bezeichnet.

Die Arthrose kann jedoch auch durch eine schlecht verheilte und schlecht behandelte Fraktur, Wunde, Entzündung,zu wenig Bewegung des Tieres oder altersbedingt entstehen.

Arthrose kann akut verlaufen, ist aber meistens eine chronische Erkrankung der Gelenke oder der Wirbelsäule. In allen Fällen sind die Knorpel betroffen die in der Wirbelsäule und an allen Gelenken anzutreffen sind. Der Knorpel verringert sich, der restliche Knorpel verknöchert. Die Knochen reiben aufeinander. Zu einem späteren Zeitpunkt geht die Entzündung auf die Knochen und großen Schmerzen stellen sich bei dem Tier ein. Weiterlesen

Sprunggelenksverletzungen und Sprunggelenkserkrankungen beim Pferd

Viel Bewegung, gesundes Futter, täglicher Weidegang ist für Pferde wichtig. Pferde sind von Natur aus sehr bewegungsfreudige Tiere. Dies sollte man als Pferdehalter nicht einschränken, sondern unterstützen. Ständiges Stehen und zu wenig Bewegung macht den Gelenkapparat des Pferdes sehr anfällig.

Ebenso wie die Tatsache, dass manche Pferdebesitzer in ihrer Unkenntnis Pferde ohne ausgiebiges Aufwärmen zum Training und zur Arbeit heranziehen. Eine Stunde ständige Bewegung vor einer Trainingsstunde und vor einem Turnier sollte deshalb normal sein. Der Körper des Tieres benötigt einige Zeit, um sich aufzuwärmen. Die Muskeln, Sehnen benötigen eine Aufwärmphase, um sich auf die bevorstehende Arbeit vorzubereiten. Ist die Aufwärmphase von Bewegungsapparat und Körper durchlaufen, ist das Tier nicht mehr so anfällig für Verletzungen und Erkrankungen. Nach der Arbeit sollte zwingend eine Abwärmphase durchgeführt werden, zusätzlich kann man das Tier mit Stroh abreiben. Weiterlesen