Das Cauda-Equina-Syndrom bei Pferden und Hunden

Die Diagnose Cauda-Equina-Syndrom hat einige Symptome und Funktionsstörungen, die für Tierhalter erkennbar sind:

  • Harn- und Stuhlinkontinenz – dabei wird während des Krankheitsverlaufs der Nerv pudendus beschädigt.
  • Das Tier kotet ein und verliert unkontrolliert Harn, es wird unsauber.
  • Motorische Ausfälle im Bein- und Fußbereich – das Tier hebt den Fuß schwerer und langsamer, das Tier lahmt und bewegt sich anders, als ein gesundes Tier.
  • Es treten Rückenschmerzen auf, die bis über beide Unterschenkel ausstrahlen und somit den Bewegungsdrang einschränken. Sensible Störungen im Gesäßbereich – das Tier wird bestimmte Sitzhaltungen vermeiden.

Als Cauda-Equina-Syndrom wird eine Kombination mehrerer neurologischer Ausfälle bezeichnet, die auf einer massiven Quetschung der Cauda Equina (lat. Pferdeschwanz) beruhen.

Eine Cauda equina besteht immer bei jedem Bandscheibenvorfall, im Bereich der unteren Wirbelsäule oder tritt nach einer Operation auf, wo Nerven längere Zeit gequetscht wurden. Hier muss sofort operiert werden, damit die Nerven nicht auf Dauer geschädigt werden.

Bei der anschließenden Nachbehandlung kann dem Tier sehr gut mit einer homöopathischen und einer physiotherapeutischen Behandlung geholfen werden.

Nach einer längeren Nachbehandlungsphase kann das Tier seine Bewegungsfreiheit wieder erlangen.

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